Kinderkrippe

Ihre Ansprechpartnerin für den Bereich Krippe:
Katharina Schlatter
Tel.: +49 89 622 33 76-21
KSchlatter(at)kita.ebmuc.de
Telefon Empfang Krippe: +49 89 622 33 76-20

Tagesstruktur-Zeitgestaltung-Krippe

 

 

07:30 – 08:00 Uhr

* FRÜHDIENST *
Ein Funktionsraum ist geöffnet,
Begrüßung von Kind und Eltern,
Zeit für Tür- und Angelgespräche

08:00 – 08:30 Uhr

* ZEIT ZUM ANKOMMEN *
Kinder spielen in Bezugsteams,
Begrüßung von Kind und Eltern,
Zeit für Tür- und Angelgespräche mit Bezugsbetreuer*innen

08:30 – 08:45 Uhr

* MORGENKREIS*
In Bezugsteams

08:45 – 09:00 Uhr

 *ZEIT FÜR KÖRPERPFLEGE*
In Bezugsteams

09:00 – 10:45 Uhr

*PÄDAGOGISCHE ÖFFNUNG*
* ZEIT ZUM SPIELEN *
*ZEIT FÜR FRISCHE LUFT*

Aktionen in verschiedenen Bereichen,
Kinder suchen sich den Funktionsraum nach eigenem Interesse aus

09:00 – 09:45 Uhr

*ZEIT FÜR FRÜHSTÜCK*
Offenes, gleitendes Frühstück im Bistro,
Kinder entscheiden nach eigenem Bedürfnis

10:45 – 11:45 Uhr

* ZEIT ZUM MITTAGESSEN *
Offenes, gleitendes Mittagessen im Bistro,
Kinder entscheiden nach eigenem Bedürfnis

11:45 – 14:00 Uhr

* ZEIT ZUM AUSRUHEN UND ENTSPANNEN *
* ZEIT FÜR KÖRPERPFLEGE *

14:00 – 15:00 Uhr

* ZEIT FÜR BROTZEIT *
Offenes, gleitendes Brotzeit im Bistro,
Kinder entscheiden nach eigenem Bedürfnis

14:00 – 16:00 Uhr

* ZEIT ZUM SPIELEN *
Freispiel in verschiedenen Funktionsräumen

14:30 – 16:00 Uhr

*ZEIT ZUM ABSCHIED NEHMEN*
Beginn der Abholzeit,
Verabschiedung von Kinder und Eltern,
Zeit für Tür- und Angelgespräche

16:00 – 17:00 Uhr

*SPÄTDIENST*
Ein Funktionsraum ist geöffnet

* weitere Hygienezeiten werden nach individuellem Bedarf durchgeführt
* Es finden auch außerhalb der Mahlzeiten „Trinkpausen“ statt

 


Eingewöhnung

Die Eingewöhnungsphase gestaltet sich in der Krippe intensiver als im Kindergarten, da die Kinder sehr jung sind. Auch hier ist es von größter Wichtigkeit individuell auf die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes, auf die Gefühle der Eltern und die dazugehörige Familiensituation einzugehen.

Das Modell der Eingewöhnung richtet sich wie im Kindergarten nach folgendem Schema (Berliner Eingewöhnungsmodell):

Die Eingewöhnungszeit dauert mindestens zwei bis vier Wochen und wird individuell mit den Eltern und Kind abgestimmt. Die Eltern wissen somit, dass sie diese Zeit des Überganges einplanen müssen.
Sollte die Eingewöhnung in dieser Zeit noch nicht gelungen sein, wird mit den Eltern eine individuelle Verlängerung besprochen.

In den ersten Wochen kommt das Kind mit einer Bezugsperson, um die Gruppe, Räume und die Betreuer kennenzulernen.
Am ersten Tag für circa eine Stunde – an diesem erfolgt keine Trennung von Kind und Bezugsperson.

Die weiteren Tage und Wochen gestalten sich nach den Bedürfnissen des Kindes entsprechend von 10minütigen bis stundenweisen Besuchen (ohne die Bezugsperson) bis hin zur gewünschten Buchungszeit.

Kommt die Bezugsperson nach Verabschiedung wieder zurück in den Gruppenraum, ist das Kind „abgeholt“ und der Tag in der Krippe beendet. Schritt für Schritt erlebt das Kind somit den Tagesablauf der Gruppe (gemeinsames Frühstück, Wickelsituation, Freispiel, Mittagessen, Schlafen).

Meist dauert die Eingewöhnung in der Krippe länger als im Kindergarten, weil hier die Ablösung aufgrund des Alters des Kindes noch behutsamer stattfindet.

Die Zusammenarbeit der Eltern mit dem Krippenteam ist während und nach der Eingewöhnungsphase von größter Wichtigkeit, da der Kontakt zwischen Kind und Bezugsperson sehr intensiv und intim ist.

Für Eltern ist es nicht immer einfach, loszulassen und ihr Kind anderen zu übergeben. Die Eltern haben die Möglichkeit, durch Gespräche Vertrauen aufzubauen und mit einem guten Gefühl nach Hause zu gehen.

Das gegenseitige Vertrauen ist die Grundlage für eine positive Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kinderkrippe.

Für das Kind bewirkt dies eine angstfreie und leichtere Integration in die Gruppe. Besonders die täglichen Tür- und Angelgespräche sind äußerst wichtig und notwendig, da sich das Kind meist noch nicht äußern kann und Informationen über bisherige Rituale und Gewohnheiten an das Team weitergegeben werden müssen.

Um den Eltern Sicherheit zu vermitteln und ein gutes Gefühl zu hinterlassen sprechen die Bezugspersonen täglich mit den Eltern über erlebte Situationen, Besonderheiten und Entwicklungsschritte.